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Starkbierfest

Um den Josephitag (19. März) beginnt in München eine nicht kalendermäßige Jahreszeit. Es wird die Starkbierzeit eingeläutet. Der Wohl bekannteste Starkbieranstich, wie man den offiziellen Beginn des Starkbierfestes auch nennt, wird am Münchner Nockherberg im ehemaligen Salvatorkeller, heute Paulaner am Nockerberg, gefeiert.

"Wenn der Berg ruft", kommen Politiker, Schauspieler und Imitatoren am Nockherberg zusammen und zelebrieren, unter Vorsitz des Bruder Barnabas (1999: Gerd Fischer), das "Derblecka" im Festsaal des Paulanerkellers. Dabei wird allerlei "böses" und "berichtenswertes" vorgetragen, was manch einen Politiker schon mal ärgert. Imitatoren "spielen" wirklichkeitsnah z.B. Ministerpräsident Edmund Stoiber, oder Bundeskanzler Schröder. Dabei werden tränen gelacht.

Zugelassen sind zu diesem Ereignis, das heuer am 4. März stattfindet, leider nur geladene Gäste.

Aber ab 5. März 1999 können alle Bürger prüfen, ob dem Braumeister der Paulaner Brauerei wieder ein ordentliches Märzenbock-Bier gelungen ist.

Das Bier hat eine dunkle goldgelbe Farbe und schmeckt leicht süßlich, gegenüber den hellen Biersorten. Mit seinem hohen Stammwürze-Gehalt sorgt es für vollen Geschmack und wenn man zuviel davon erwischt für einen dicken Kopf.

Die Paulaner begannen bereits seit etwa 1634 mit dem Brauen des Starkbieres. Es war komischerweise ein Bier der Not, da die Mönche in der Fastenzeit im März nur von Kräutelwerk, Teig und geselchtem Fisch aßen. Deshalb wurde das Bier halt stärker und damit nahrhafter.

1861 wurde im "Zacherl-Keller" am Nockherberg erstmals im Frühjahr Starkbier ausgeschenkt.

1999 kostete der Eintritt in den Biergarten, der von jeher schon verlangt wurde, 50 Cent (früher 1,--DM). Die Hend´l Braterei Ammer bietet am Nockherberg 1999 ein halbes Hendl, mit Butter und Petersilie zubetreitet, für 8,--€ und eine halbe Schweinshaxe mit Kartoffel-Gurkensalat für 7,50 € an.

Da der Salvatorkeller abgebrannt ist, fand in den letzten Jahren das Fest auf dem Mariahilfplatz unterhalb der Brauerei statt. Dazu wurde ein Zelt für 3000 Personen aufgebaut.

Nachdem der neue Salvatorkeller (Fertigstellung im Jahr 2003) nun wieder aufgebaut ist, kann das Fest wieder an alter Stelle gefeiert werden.



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